Die Totenwaschung

Die Islamische Totenwaschung

Das Islamische Bestattungsinstitut in NRW GmbH ist darauf spezialisiert die Bestattung eines Leichnams schnell und islamkonform durchzuführen. Unsere Mitarbeiter setzen mit hoher Professionalität alles daran eine islamgerechte Bestattung durchzuführen. Dazu gehört auch die islamische Totenwaschung, welche unsere Mitarbeiter, die eine spezielle Ausbildung im Bereich islamische Totenwaschung erhielten, mit hoher Sorgfalt durchführen.

Eine kurze Beschreibung der islamischen Totenwaschung haben wir für sie zusammengestellt:

1. Der Leichnam wird entkleidet, während die Aura mit einem undurchsichtigen Tuch (Sutra) verdeckt wird. Die Aura darf nicht sichtbar sein, da dies im Islam verboten (Haram) ist. Sie reicht beim Mann vom Bauchnabel bis zu den Knien und bei der Frau vom Hals bis zu den Fußknöcheln.

2. Dann wird der Leichnam leicht zur Sitzlage gehoben und man drückt ihm (ihr) leicht auf den Unterbauch, um zu schauen, ob sich Luft oder Stuhlgang im Bauch befindet, welches später das Leichentuch beschmutzen könnte.

3. Anschließend werden die Beine des (der) verstorbenen etwas auseinander gestreckt und der Wasserschlauch wird von oben unter die Sutra geschoben. Der Genitalbereich wird dann, während das Wasser läuft, gründlich mit der linken Hand und einem Schwamm gewaschen.

4. Danach beginnt man mit dem ersten Teil der islamischen Totenwaschung. Dem Wuduu (Rituelle Gebetswaschung)

Zuerst wäscht man beide Hände. Man beginnt mit der rechten Hand und wäscht dann die linke Hand.

Der Mund wird drei mal gewaschen.

Anschließend wird die Nase drei Mal gesäubert.

Danach wird das Gesicht drei mal gewaschen

Dann wäscht man die rechte Hand bis zum Ellenbogen und die linke Hand wird auch bis zum Ellenbogen gewaschen.

Im Anschluss streicht man den Kopf mit befeuchteten Händen von der Stirn bis zum Hinterkopf und wieder zurück.

Man streicht dann mit befeuchteten Händen die Ohren.
Zuletzt werden die Füße bis zu den Knöcheln gewaschen.

 

Nachdem der Wudu (rituelle Gebetswaschung) beendet wurde fährt man mit 2 Ganzkörperwaschungen (Ghusl) weiter. Die erste Ganzkörperwaschung wird mit Sidr (Lotus) vollzogen. Die zweite Ganzkörperwaschung wird dann anschließend mit Kampfer (Kafur) vollzogen.

5. Bei der Totenwaschung muss das Wasser den gesamten Körper erreichen. Der Rücken und der hintere Teil des Körpers muss bei der Totenwaschung auch berücksichtigt werden. Man dreht den Körper nach links und nach rechts und schüttet das Wasser über den Rücken und den hinteren Teil des Körpers.

6. Nach dem Trocknen des Leichnams werden die Leichentücher (Bei den Männern 3 Leichentücher und bei den Frauen 5 Leichentücher) unter den Körper gelegt. Anschließend wird der Körper mit etwas Attar (Alkoholfreies Parfüm) bestreut.

7. Nachdem das erste Tuch um den Toten gewickelt wurde, muss die Sutra herausgenommen werden.

8. Beide Enden der Leichentücher (Kaffan) werden eingedreht und angezogen, damit die Leichentücher (Kaffan) straff am Körper sitzen.

9. Man bindet die zwei Enden mit einem Strang zusammen, damit die Leichentücher (Kaffan) sich nicht lösen.

10. Somit ist die Totenwaschung und das Einwickeln (Tekfin) beendet und der Leichnam ist bereit für das Totengebet.

Ein ausführliches Video zur islamischen Totenwaschung finden sie hier.

 

 

 

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